Hussitendenkmal In den Jahren 1419 bis 1439 tobten die Hussitenkriege, die vorwiegend auf dem Gebiet des ehemaligen Königreichs Böhmen stattfanden. "Hussiten" waren dabei revolutionär und und reformatorisch eingestellte Leute, die nach dem Theologen Jan Hus benannt waren. Sie zielten auf die böhmischen Könige ab, die damals den Kaiser stellten, sowie auf den Papst (und die römisch-katholische Kirche), der zum Kreuzzg gegen die Hussiten aufgefordert hat. Am 21. September 1433 wurde ein Teilkontingent des hussitischen Belagerungsheeres, das zum Fouragieren in die „Obere Pfalz“ eingedrungen war, von dem wesentlich kleineren Heer des Pfalzgrafen Johann von Pfalz-Neumarkt, der „Hussitengeißel“, bei Hiltersried vernichtend geschlagen. Ein Denkmal in Hiltersried erinnert an die Schlacht. Ende 2010 wird das Hiltersrieder Begegnungshaus fertig gestellt, das eine Dauerausstellung zur Hussitenschlacht beinhalten wird.
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